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Hundeschule Dogs Connection

Dr. med. vet. Janey May – Bedürfnisorientierte Verhaltenstherapie

Dog & Talk - Auf eine Gassirunde mit Dr. Janey May

Dein Podcast für bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit Hund

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#11 - Wie viel Spaziergang braucht der Hund?

Beim Thema Spaziergang und Auslastung würden sich Hundeeltern gerne klare Zeiten und Angaben wünschen, die genaue vorgeben, wie viel Auslastung und Spazierzeiten der Hund braucht. Aufgrund der Individualität unserer Hunde ist dies jedoch eine Entscheidung, die eben ganz individuell getroffen werden muss. Wir sind als Hundeeltern in der Verantwortung diese zu treffen und mit wachsamem Augen zu beobachten, was der eigene Hund uns durch sein Verhalten zeigt. In dieser Folge erhältst du von mir Tipps und das nötige Wissen, wie du deinem Hund das richtige Maß an Auslastung und Ruhe bieten kannst. 

Viele kennen sicher den Hund, der pausenlos aufgeregt ist und den Eindruck macht, als bräuchte er noch eine und noch eine Beschäftigung. Gerade bei Junghunden ist aber meist genau das Gegenteil der Fall: Ruhe macht Ruhe. Sie sind nur von den vielen Eindrücken unserer Menschenwelt so gefordert oder sogar überfordert, dass sie die ganzen Eindrücke gar nicht mehr verarbeiten können. Mein wichtigster Rat lautet daher: Tagebuch führen. Dadurch kannst du leichter herausfinden, was die Auslöser für die Aufregung deines Hundes sind, sodass du aktiv gegensteuern kannst. 

Auslastung muss und kann gar nicht durch reines Kilometerschrubben stattfinden. In dieser Folge erfährst du deshalb von mir, welche Möglichkeiten es gibt, deinen Hund zu beschäftigen. Finde zunächst seine liebsten Hobbys heraus und achte dann darauf, dass er diesen regelmäßig nachgehen kann. Außerdem erzähle ich, wie ich meine Spaziergänge mit Welpen und erwachsenen Hunden gestaltet habe, bei denen dennoch alle auf ihre Kosten kamen. Schließlich sollte man insgesamt überdenken, was das Ziel des Spazierganges ist: möglichst viel Weg zurückzulegen oder den Hund auszulasten? In dieser Folge erfährst du, dass Auslastung viele Wege kennt und zu viele Eindrücke vom Spaziergang oft einen für uns ungewünschten Effekt haben.  

Wenn du keine Folge verpassen willst, dann abonniere meinen Podcast und natürlich freue ich mich auch über positive Bewertungen. Viele weitere Infos zum Thema Hund, Hund Kind Sicherheit und Hund Mensch Beziehung findest du fast täglich auf meinem Instagram Kanal. Unter https://www.instagram.com/dr.janey_may/ können wir uns vernetzen und austauschen. Im Instagram-Posting zur Folge findest du außerdem meine 5 besten Tipps zum Thema “Wie viel Spaziergang braucht der Hund?” 

 

Tipps:  

Tagebuch führen: notiere dir, in welchen Situationen der Hund welches Verhalten zeigt. So lassen sich leichter Auslöser für Unruhe herausfinden. 

(Auto-)Kino und Popcorn: setz dich mit deinem Hund an einen Ort oder ins Auto und lass ihn einfach mal beobachten und schnuppern. Dabei gibt es von dir Leckerli, die machen das Erkunden über Augen und Nase leichter. 

Erwartungssicherheit schaffen: du tust dem Hund keinen Gefallen, wenn du jedes Mal einen neuen Weg gehst. Etabliere feste Wege, auf denen ist dann auch Platz für unerwartete Reize. 

Stationäre/Strukturierte Spaziergänge: hier weiß der Hund genau, wo was passiert. Er kann richtig abtauchen/in den Flow kommen und ist nicht so viel mit allen Sinnen in der Umwelt. 

Hobbyliste: überlege dir, welche Dinge dein Hund am liebsten macht (Schauen, Schnüffeln, Buddeln,…) und lass ihn diese Hobbies so oft wie möglich ausführen. Lass ihn in den Flow kommen. 

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