Dog & Talk - Auf eine Gassirunde mit Dr. Janey May

Dein Podcast für bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit Hund

#132 Faires Training mit Hund - Ich möchte auf Strafe im Hundetraining verzichten, aber weiß nicht wie.

Diese Woche geht es im Podcast um eine Frage aus meiner Community: Wie kann man zum positiven Training übergehen und dabei mit dem möglicherweise schlechten Gewissen über den früheren Umgang umgehen? Und wie kann man die Bindung zum Hund wieder stärken?

Viele kleine Schritte
Der Übergang zum positiven Training ist ein schrittweiser Prozess. Perfektion ist nicht das Ziel, sondern der Fortschritt an sich ist das, was zählt. Jeder kleine Schritt in die richtige Richtung ist ein Erfolg und sollte gefeiert werden. Lass dich dabei nicht von Rückschritten entmutigen. Alte Pfade zu verlassen ist nicht immer einfach, und es ist normal, immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Dass du dich auf einen neuen Weg begibst, ist eine tolle Entscheidung, die nicht jede*r schafft. Sei also stolz auf dich und bleib dran!

Foto von Seth Doyle auf Unsplash

Gib deinem Hund Zeit
Für deinen Hund ist ebenfalls alles neu und anders. Er merkt, dass er nun die Möglichkeit hat, seine Bedürfnisse zu äußern und traut sich nun mehr, mit dir in Kommunikation zu treten. Das wird zu Beginn alles ungewohnter machen. Schließlich zeigt dein Hund nun, wo seine Grenzen liegen, und auch du musst neue Wege finden, um mit Verhaltensweisen, die nicht optimal sind, umzugehen. Ihr braucht eine ganz neue Kommunikation. Wo vorher die Angst vor der Strafe Verhalten verhindert hat, steht ihr nun da und müsst neue Strategien finden. Das braucht Zeit und neue Strukturen.

Wie man mit dem schlechten Gewissen umgeht
Der Übergang zum positiven Training kann mit einem gewissen Maß an schlechtem Gewissen einhergehen, insbesondere wenn man zuvor auf balanced oder sogar aversives Training gesetzt hat. Doch niemand erwartet von dir Perfektion. Natürlich gibt es im positiven Training auch vereinzelt Personen, die sehr hohe Ansprüche an das Zusammenleben mit dem Hund vermitteln. Doch wir sind alle nur Menschen: Alle haben mal schlechte Tage oder fallen in alte Verhaltensweisen zurück. Das ist in Ordnung!
Der Unterschied ist: Wir sehen in diesen Situationen keine wertvollen Trainingsmöglichkeiten, die wir dann nach außen propagieren. Dieses Verhalten braucht eine gute Beziehung nicht, aber sie kann es auffangen, wenn eine Vertrauensbasis da ist und die Lernerfahrungen insgesamt angenehm geprägt sind.
Wenn du etwas verändern willst, bist du deutlich weiter als alle anderen Menschen, die auf der Stelle stehen bleiben. Diese Veränderung ist etwas Grandioses!

Die Stärkung der Bindung
Die Bindung zwischen deinem Hund und dir wird sich automatisch stärken, wenn du einen respektvollen und fairen Umgang mit ihm wählst. Natürlich gibt es traumatische Erlebnisse, die nicht mehr auszubügeln sind, aber insgesamt verändert sich einiges, wenn dein Hund erfährt, wie es ist, Selbstwirksamkeit zu erleben und gesehen zu werden. Sein Wohlbefinden steht im Fokus, und du musst ihn nicht mehr zwingen, wenn er Stress hat, sondern kannst das wahrnehmen und für ihn da sein.

Diese positive Veränderung hat mit Selbstwirksamkeit, Mitbestimmung und Anerkennung zu tun. Der Hund darf auch gewinnen, bestimmen und seine Bedürfnisse äußern. Den Hund zu nichts zwingen, sondern seinen Stress wahrnehmen und darauf reagieren, stärkt eure Beziehung.

 

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