Besondere Anforderungen an unser Zuhause

Ein Zuhause in dem sich alle wohl fühlen, und gleichzeitig kein großer oder gar gefährlicher Stress im normalen Alltag aufkommt, bedarf besonderer Planung. Management ist unerlässlich.

Türgitter! Ohne Türgitter könnte ich mir schon keinen Vormittag mit allen Beteiligten vorstellen. Ich habe trotz allem auch nur 2 Augen und begrenzt Nerven zur Verfügung, gerade nach schlaflosen Zahnnächten. Management macht das Leben leichter! Denn sparen die Eltern sich Nerven, geht es allen besser. Es spart die Häufigkeit des unleidigen Wortes nein. Dieses Wort womit für Erwachsene oft alles geklärt ist, klare Handlungsalternativen aber leider nicht gegeben sind und die Wahrscheinlichkeit, dass Hund und Kind wissen, was zu tun ist geht gen Null.

 

Auf Management in besonderen Situationen werden ich an anderer Stelle ausführlich kommen. Der einfachste Weg um nach und nach aus der Stressfalle im häuslichen Bereich zu kommen ist, die Situationen in denen man platzt oder am liebsten wegrennen möchte, aufzuschreiben. Dann kann man sich in ruhiger Minute hinsetzen und überlegen, warum war es so stressig und wie kann das anders werden. Es sind meist die engen Wohnungsbereiche, die wirklich einengend sind und auf alle Nerven gehen.

Die Situationen sortieren in: was ist wirklich planbar, vorhersagbar und was eben nicht. Klaut der Hund immer wieder das Brot aus dem Kinderwagen oder dem Kinderbereich, kann ich mich jedes Mal darüber aufregen, dass er das macht, oder über mich selbst ärgern, weil ich das Brot wieder liegen haben lasse/die Tür nicht geschlossen habe. Falsche Erwartungen, zu hohe Erwartungen an sich selbst und die Mitbewohner machen keinem Spaß! Da hilft nur darüber lachen, oder eben daran denken.

Ich habe für mich hier eine klare Regel: bin ich fertig mit den Nerven und mein Gehirn ist lahm, bin ich nett zu mir und erwarte und verlange gar nicht an alles oder überhaupt etwas zu denken. Ich hangel mich durch den Tag mit purem Management. Ich schließe alle Türgitter, räume alles Gefährliche und Essbare aus Hunde- und Kinderhöhe weg, habe das Kind wann immer es geht in der Trage und so beide Hände frei und die Hundehöhe Kinderfrei, gehe mit allen Hunden nur an der Schleppleine spazieren etc. Und weil nichts Ärgerliches passiert, konnten wir einen schlappen aber harmonischen Tag verbringen.

Welche Situationen geraten für euch im Alltag schnell aus den Fugen? Schreibt mir gerne und ich greife das Thema demnächst auf.

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